Montag, Juli 24, 2017

Diagnostik

Wenn im Zusammenhang mit Schwangerschaft von Diagnostik gesprochen wird, dann ist damit in der Regel die pränatale Diagnostik gemeint. „Pränatal“ bedeutet so viel wie „vor der Geburt“ und beschreibt damit alle Diagnosen, die schon während der Schwangerschaft getroffen werden können. Für die Eltern bedeutet dass, dass schon vor der Geburt des Kindes teils sehr genau bestimmt werden kann, ob dieses gesund ist oder ob sich eventuelle gesundheitliche Probleme einstellen. Auf diese Weise kann schon während der Schwangerschaft ein Höchstmaß an Schutz für das ungeborene Kind gewährleistet werden.Die Zahl der Methoden zur Diagnostik ist groß. Mediziner unterscheiden zwischen invasiven und nicht-invasiven Eingriffen. Das bedeutet, dass ein Teil der pränatalen Diagnostik im Körper der Frau und ein anderer Teil außerhalb durchgeführt werden. Tatsächlich gehört der Großteil der pränatalen Diagnostik zu den nicht-invasiven Methoden, die sowohl für die Mutter als auch das Kind in der Regel unbedenklich sind.Bekannte Methoden der DiagnostikZu den wohl bekanntesten Methoden der pränatalen Diagnostik gehören die Ultraschalluntersuchung und die Nackentransparentmessung. Weitere Untersuchungen, die in das Gebiet der pränatalen Diagnostik gehören, sind die Nasenbeinmessung, der 3D-Ultraschall, die Fetometrie und die Doppler-Sonographie. All diese und weitere Untersuchungen werden durchgeführt, um die Gesundheit des Kindes zu überprüfen.Eine Frage des GeldesWährend verschiedene Untersuchungen als Standard von den Krankenkassen übernommen werden, gibt es auch eine ganze Reihe, die von den Eltern aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Die Geldsummen, die hierfür verlangt werden, sind unterschiedlich hoch.Kritik an der DiagnostikViele Untersuchungen der pränatalen Diagnostik werden durchgeführt, um festzustellen, ob das Kind eventuell eine Behinderung hat. Für die meisten Eltern ist dies eine wichtige Information, die bei manchen auch zu einem Schwangerschaftsabbruch führt. Aus diesem Grund wird die Zeit bis zur Diagnostik häufig auch als „Schwangerschaft auf Probe“ bezeichnet, während der viele Mütter noch keine richtige Bindung zu ihrem Kind aufbauen. In den Augen vieler Experten handelt es sich hierbei um einen Aspekt, der durchaus auch kritisiert werden kann und definitiv immer auch hinterfragt werden sollte.