Donnerstag, November 23, 2017
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Verhütungspannen

Ein unachtsamer Moment, ein gerissenes Kondom, eine vergessene Pille oder ein anderer Einfluss wie Durchfall oder Erbrechen und schon ist es passiert – Verhütungspannen kommen häufig vor und müssen nicht immer gleich der Grund für eine ungewollte Schwangerschaft sein. Trotzdem sollte das Thema Verhütung stets mit größter Sorgfalt behandelt und nie vernachlässigt werden.Wie kommt es zu den Verhütungspannen?Beim Wort Verhütungspanne denkt sicherlich jeder sofort an eine bestimmte Situation, bei der etwas schiefgegangen ist. Die „Klassiker“ sind hierbei ganz klar die vergessene Pille und das gerissene Kondom. Beide Szenarien lösen Verunsicherung und auch Angst aus und führen nicht selten dazu, dass die Betroffenen Konsequenzen ziehen. Mit Konsequenz ist im Zusammenhang mit Verhütungspannen natürlich die Pille danach gemeint. Diese ist nach Vorlage eines ärztlichen Rezeptes in der Apotheke erhältlich und sorgt dafür, dass eine eventuelle Befruchtung der Eizelle nicht stattfinden kann. Aufgrund dieser Wirkungsweise handelt es sich bei der Pille danach keinesfalls um eine Abtreibung, sondern nur um eine Verhinderung der Schwangerschaft.Verhütungspannen können jedoch auch durch andere Einflüsse hervorgerufen werden. Immer wieder wird beispielsweise vergessen, dass die Antibaby-Pille mindestens vier Stunden im weiblichen Körper bleiben muss, ehe sie ihre Wirkung entfaltet. Wird die Pille zuvor wieder ausgeschieden – beispielsweise aufgrund von Durchfall oder Erbrechen – kann es durchaus zu einer späteren Verhütungspanne kommen. Dieses Thema spielt sehr oft im Zusammenhang mit Alkoholkonsum unter Jugendlichen eine große Rolle und sollte dementsprechend immer auch ein Anlass zur Aufklärung und Belehrung sein.Von der Verhütungspanne zur SchwangerschaftWenn es infolge einer Verhütungspanne zur Schwangerschaft kommt, dann ist diese in aller Regel (zumindest zu Beginn) nicht gewollt. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass jedes Kind, das aufgrund einer Verhütungspanne auf die Welt kommt, unerwünscht ist. Viele Eltern stellen sich im Laufe der Schwangerschaft auf die neue Situation ein und freuen sich nach einer Weile auch auf das Kind. Aus diesem Grund müssen Verhütungspannen nicht immer etwas Negatives sein.